„Der Ring…“

Der „Discounter“

Ich ging erst einmal um die Ecke und holte mir beim nahegelegenen Starbuck’s einen Kaffee, um nochmal in mich zu gehen und mir zu überlegen, wie es nun weitergehen sollte. Dort hinausgestolpert fand ich mich neben einer Filiale der Juwelierkette Christ wieder. Die hatten ganz tolle Auslagen von Eheringen im Fenster liegen, da dachte ich mir: „Wo alle hingehen, kann’s ja nicht so schlecht sein. Wenn das die anderen können, kann ich das auch.“ Also: Rein in den Laden. Der Verkäufer hinter der Theke lächelte mich freundlich an, konnte mich aber leider nicht wirklich beraten. Er zeigte mir einige Modelle aus dem Standard-Sortiment (Esprit, Fossil, etc.), hatte dann aber auch schon wieder andere Kunden zu bedienen – das schien mir am Ende dann dem Anlass nicht würdig und ich verließ den Laden wieder.

Die „Manufaktur“

Ich wandelte nun also weiter durch die Stadt und mein Weg führte mich schließlich zum „Handwerkerhof“. Dort bummelnd kam ich zu einer Goldschmiede, die ich umgehend betrat. Warum nicht „selber machen“, wenn der Markt schon nichts passendes hergab.

Goldschmiede

Die Goldschmiedin (Frau Kleefeld) begrüßte mich herzlich. Die erste Frage: Was soll es denn sein? Vor dieser Frage stand ich ja schon einmal, und ich antwortete also entsprechend „Ein Verlobungsring oder ein Ringensemble (Herr/Dame); ich weiß nicht, was das kosten darf/soll und wie es aussehen soll und was genau; ich benötige Inspiration.“ Frau Kleefeld lächelte und bot mir an, einige der von ihr gefertigten Modelle zu zeigen (Foto); allerdings wurde schnell klar, dass sie als Handwerkerin recht konkrete Vorgaben benötigt, um das dann fertigen und interpretieren zu können. Wir vereinbarten, dass ich wiederkommen würde, sofern ich genauer wüsste, was ich will und ich war damit dann schon reichlich resigniert. So einfach war das alles scheinbar nicht…

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