Der Antrag (1)…

Vorgeschichte: „Der Ring“


Nachdem mit „dem Ring“ der erste Schritt getan war, begann ich damit, mir Gedanken über einen geeigneten Zeitpunkt für „den Antrag“ zu machen. Dabei kam wieder zutage, dass ich sowas ja noch nie gemacht hatte und gar nicht wusste, wie man das am besten anstellt – zu schweigen davon, was da im Umfeld noch alles los sein würde.

Formalitäten

Zu dem Zeitpunkt stand meine Zukünftige auf der Schwelle zu einem runden Geburtstag (also etwas mehr 1 Jahr davor), und irgendwie schien es mir angebracht, die „Sache“ noch vor diesem Ereignis über die Bühne zu bringen. Ein gewisser Zeitdruck war somit also vorhanden.

Es galt nun, zunächst zu klären, wie das alles vonstatten gehen sollte: Bei einem unserer Orchesterkonzerte auf der Bühne oder bei der Nachfeier? Ganz still und heimlich und für uns alleine? Man will ja im Falle einer „Abfuhr“ nicht in der Öffentlichkeit stehen; außerdem übt die Öffentlichkeit sicher einen gewissen unterschwelligen Druck auf die Entscheidung aus – da muss man ja „ja sagen“… Das will ich ja nun auch nicht…
Wen könnte man hierzu um Rat fragen, was sowas alles angeht? Ich wollte ja auch nicht das Umfeld „schalu“ machen (ja, wird wirklich so geschrieben :)) und dabei riskieren, dass zu früh der Angebeteten etwas bekannt wird – das würde mich ja noch mehr unter Zugzwang setzen. Ich ging also wiederum zu meinem Freund Gernot, der mir aber auch nicht so viel sagen konnte.
In meiner Stammkneipe „d’r Schbruchbeidl“ hatte ich einen Vertrauten (den Barkeeper/Koch/Alleinunterhalter), mit dem ich am ein oder anderen Abend diverse Austäusche bei Weizen und Kässpätzle hatte.

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