Der Antrag (2)…

Gesagt, getan: Wir hatten uns um 18.00 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt getroffen und die Pianobar würde gegen 20.00 Uhr öffnen, also 2 Stunden mit Glühwein und Waffeln und Rumbummeln verbringen, das würde schon klappen.
Gegen 19.00 Uhr fing die Frau meiner Träume an, über Müdigkeit und Abspannung zu klagen und wünschte sich, den Rest des Abends gemeinsam auf der Couch zu verbringen und früh zu Bett zu gehen. Angesichts des kommenden Wochenendes mit Eltern/Schwiegereltern usw. und der Fahrt nach Nürnberg, ein durchaus nachvollziehbares Verlangen. Widersprach aber eben diametral meinen eigenen Plänen für den Abend. Der Ring in der Tasche wog schlagartig 5 Kilogramm mehr. Am kommenden Morgen würden wir zum Frühstück bei meinen Schwiegereltern in spe eingeladen sein, um anschließend gemeinsam nach Nürnberg zu fahren, und der männliche Teil des Paares wusste ja bereits, dass ich etwas vorhabe… Ich fand aber auch keine Möglichkeit, meine Gefährtin davon zu überzeugen, dass wir noch bis wenigstens 20.00 Uhr in der Stadt bleiben müssten, um ins Maritim Hotel zu gehen. Also wanderten wir in Richtung S-Bahn und mir wurde abwechselnd heiß und kalt und ich war zittrig und nervös und konnte gar nichts so recht sagen. Kurz vor der S-Bahn-Station trafen wir auf eine Hütte eines irischen Likörfabrikanten, in dem eine Foto-Box stand in der man lustige Fotos machen konnte. Meine Freundin war davon begeistert und ich war derart willensgeschwächt, dass ich mich auch darauf einließ. So entstand das einzige Foto dieses denkwürdigenAbends:

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